The Band of Heaven - Künstler
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The Band of Heaven
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(* 5. September 1946 als Farrokh Bulsara, Gujarati, in Stone Town (ein Teil von Sansibar-Stadt), Unguja, Sansibar; † 24. November 1991 in Kensington, London) war ein britischer Musiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Rocksänger der 1970er und 1980er Jahre. Berühmt wurde er als Leadsänger der Band Queen.
Mercurys Stimme hatte einen ungewöhnlich großen Umfang und umfasste auch Falsett. Zu seinen bekanntesten Liedern gehörten Bohemian Rhapsody und We Are the Champions. Er nahm auch Soloalben auf und sang mit Stars wie Montserrat Caballé. Die Musikzeitschrift Rolling Stone setzte ihn auf Platz 18 der Liste der besten Sänger aller Zeiten. Die Leser der Zeitschrift »Classic Rock« wählten Freddie Mercury 2009 zum »größten Rocksänger aller Zeiten«. Einen Tag nach Bekanntgabe seiner im Jahre 1987 diagnostizierten AIDS-Erkrankung starb Mercury an den Folgen einer Lungenentzündung.



Mercury wurde am 5. September 1946 auf Sansibar als Farrokh Bulsarain eine aus Indien stammende parsische Familie geboren und besuchte ab 1955 das englische Internat St. Peter’s School in Panchgani, das etwa 250 Kilometer von Mumbai (Bombay) entfernt liegt. Dort bekam er den Spitznamen Freddie, den er sein ganzes Leben behielt. Der Direktor des Internats bemerkte Bulsaras Musiktalent und schlug dessen Eltern vor, ihn Klavier lernen zu lassen, was auch geschah. Er trat auch dem Schülerchor bei und nahm an Aufführungen des Schultheaters teil. Mit ungefähr zwölf Jahren wurde er Mitglied der aus fünf Musikern bestehenden Band The Hectics, deren Auftritte vor allem im Rahmen von Schulveranstaltungen stattfanden. 1963 kehrte Mercury nach Sansibar zurück, das Ende des Jahres die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft erlangte. Kurze Zeit später kam es im Januar 1964 zu einer gewaltsamen Revolution gegen den Sultan von Sansibar. Noch im selben Monat flüchteten Jer und Bomi Bulsara, der für die britische Regierung gearbeitet hatte, mit ihrem 17-jährigen Sohn Freddie und dessen 1952 geborener Schwester Kashmira nach London. Dort besuchte Mercury erst das Polytechnikum und von 1966 bis 1969 das Ealing College of Art, das er mit dem Diplom in Grafikdesign abschloss. In dieser Zeit fertigte er zahlreiche Zeichnungen an, darunter waren Portraits seines Idols Jimi Hendrix sowie von Elizabeth Taylor, Rock Hudson, Paul McCartney und Cliff Richard; er entwarf auch modische Kleidung. weiterlesen



Durch seinen Studienkollegen Tim Staffell lernte Mercury – der sich damals noch »Freddie Bulsara« nannte – die Band Smile kennen. Dieses Trio wurde 1968 gegründet. Die weiteren Mitglieder neben Staffell (Gesang und Bass) waren Brian May (Gitarre) und Roger Taylor (Schlagzeug). Mercury begleitete die Band bei ihren Konzerten und brachte auch Ideen ein, wie die Gruppe ihr Erscheinungsbild und ihre Bühnenauftritte gestalten sollte. Gemeinsam betrieben Mercury und Taylor einen Verkaufsstand im Londoner Kensington Market.
Im Laufe des Jahres 1969 schloss sich Mercury als Sänger der aus Liverpool stammenden Band Ibex an, die ab Oktober desselben Jahres unter dem neuen Namen Wreckage auftrat. Bei den Konzerten dieser Bands war unter anderen das Stück Jailhouse Rock von Elvis Presley zu hören, das später auch oftmals von Queen gespielt werden sollte. Im September 1969 trat die Band im Club The Sink in Liverpool auf, wo bei der Zugabe auch Roger Taylor und Brian May mitwirkten, also erstmals drei spätere Queen-Mitglieder zusammen auf der Bühne standen. Nach Beendigung seines Engagements bei Wreckage wurde Mercury in weiterer Folge Sänger der Band Sour Milk Sea, mit der er Anfang 1970 einige Auftritte hatte.
In dieser Zeit löste sich Smile auf, da Tim Staffell die Gruppe verließ. Daraufhin gründeten im April 1970 Brian May und Roger Taylor zusammen mit Freddie Mercury eine gemeinsame Band, der Mercury den Namen »Queen« gab und deren Logo er entwickelte. 1971 kam der Bassist John Deacon hinzu.



Einige Zeit nach der Gründung von Queen (1970) legte sich »Freddie« Bulsara den Künstlernamen »Mercury« zu. Das englische Wort Mercury hat verschiedene Bedeutungen. Die drei wichtigsten sind: Merkur, der sonnennächste Planet unseres Sonnensystems, das chemische Element Quecksilber und der Gott Merkur der römischen Mythologie, der die besondere Position des Götterboten innehatte. Laut Brian May gibt es einen Bezug zu Mercurys Song My Fairy King vom ersten Queen-Album. In diesem heißt es in einer Textzeile: »Mother Mercury, look what they’ve done to me, I cannot run I cannot hide.« (dt.: »Mutter Mercury, sieh nur, was sie mir angetan haben, ich kann nicht weglaufen, ich kann mich nicht verstecken.«). Nachdem dieser Song aufgenommen war, wurde Freddie Bulsara gefragt, ob es sich bei »Mother Mercury« um seine eigene Mutter handele, und dieser antwortete: »Yes, and from now on I’ll be Freddie Mercury.« (dt.: »Ja, und von jetzt an werde ich Freddie Mercury sein.«)



1983 wurden im Haus von Michael Jackson Songs der beiden aufgenommen, die aber nie veröffentlicht wurden. Die verbliebenen Queen-Mitglieder Brian May und Roger Taylor haben die Freigabe erteilt und sollen den Liedern den letzten Feinschliff verpassen. Wie viel Material bei den Studio-Sessions vor knapp 30 Jahren tatsächlich zusammenkam, ist nicht bekannt.



Freddie Mercury war nicht nur Lead-Sänger und – neben Brian May – Hauptkomponist der Band. Er war auch an der Ausgestaltung von Stil und Image der Band wesentlich beteiligt. Dank seiner Bühnenpräsenz gehörte Queen zu den erfolgreichsten Livebands aller Zeiten. Insbesondere der Auftritt beim von Bob Geldof initiierten Live-Aid-Konzert zeigte dieses eindrucksvoll. Mit Queen konnte er große Erfolge feiern. Zu Mercurys bekanntesten Queen-Songs zählen Bohemian Rhapsody, Crazy Little Thing Called Love, Don’t Stop Me Now, Princes of the Universe, We Are the Champions und Somebody to Love.



Freddie Mercury schrieb folgende Queen-Songs:

  • 1973: Queen: Great King Rat; My Fairy King; Liar; Jesus; Seven Seas of Rhye; der ursprünglich für das Album vorgesehene Titel Mad the Swine war letztlich nicht berücksichtigt worden (seine offizielle Veröffentlichung erfolgte erst 1991 auf der Maxi-Single Headlong).
  • 1974: Queen II: Ogre Battle; The Fairy Feller’s Master-Stroke (inspiriert von einem Gemälde des englischen Malers Richard Dadd); Nevermore; The March of the Black Queen; Funny How Love Is; Seven Seas of Rhye.
  • 1974: Sheer Heart Attack: Killer Queen; Flick of the Wrist; Lily of the Valley; In the Lap of the Gods; Bring Back That Leroy Brown; In the Lap of the Gods (Revisited).
  • 1975: A Night at the Opera: Death on Two Legs; Lazing on a Sunday Afternoon; Seaside Rendezvous; Love of My Life; Bohemian Rhapsody.




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